Oamaru
Nachdem ich gestern die Julia in Christchurch abgeholt habe und wir heute morgen das heimelige Hostel in der Barbadoes Street verlassen haben, gings der Sonne entgegen; entlang der Ostküste in den Süden; Sonne war wohl etwas zu viel gewollt, aber immerhin dem Regen entflohen; nach Oamaru; Pinguin schauen; bis jetzt leider erst einen gesehen und nur ganz weit weg; aber was nicht ist kann ja noch werden; und immerhin schon ein paar kugelige Roben, die sich am Strand umherwuchteten; ein zweiter Pinguinspot lohnt sich erst nach Einbruch der Dunkelheit, da wird nachher noch vorbeigeschaut; den ganzen Nachmittag bin ich dann am Hafen herumgeturnt und hab einfach mal wieder Photos gemacht; von allem; einfach was mir so vor die Linse gesprungen ist; irgendwas in dieser Gegend ist mit der Sonne verkehrt, die sämtlich Gewässer hell türkis erscheinen lässt; versucht hab ich auch ein paar Wellen einzufangen die so schön an den Wellenbrechern nach oben gespritzt sind; war ein schöner Tag;
Nachtrag:
nach tagelangen wolkenbedeckten Himmel packte uns die Sehnsucht nach Sonne; ja sogar ich fand es ganz erträglich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen auf meiner Haut zu spüren; und so fuhren zwei Mädels in einem bis zum letzten Eck (was gar nicht stimmt, da hätte noch so einiges mehr reingepasst) vollgestopften Mini in den Süden; an der Ostküste entlagn nach Oamaru; in Oamaru (gesprochen: AUH-muh-ROO, ja ich finds auch ganz witzig (: ) wurde dann schnell in das Empire Hostel eingecheckt, Sachen auf die Betten geworfen, Photo gepackt und dann durch das Städtchen geschlendert; Oamaru, dass in den 1850er Jahren einen Aufschwung erlebt hat und bis Heute noch die zweitgrößte (wahrscheinlich aber nicht mehr lange) Stadt in Central Otago nach Dunedin ist, hat immer noch einen historischen Stadtkern; eine Wohltat für uns “Historische-und-alte-Bauten-verliebte-Europäer”; am Interessantesten aber fand ich den Bereich zwischen der Eisenbahn (inzwischen stillgelegt) und dem Hafen; alte Gebäude, verrostete Gleise, abblätternde Farbe; und ein Pinguin Brutgehege; dass ist es auch wofür Oamaru vor allem bekannt ist: für Zwergpinguine; leider musste man für die im Hafen lebenden Eintritt zahlen und so haben wir mal vorsichtig über die Zäune gelugt und tatsächlich welche gesehen! Erfolgreicher Abend und Tag und dann gings ins Bett.
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